Kernaussage: Die Münchner Möbelwirtschaft muss ihr traditionelles Handwerk (H1) digital ergänzen (H2) und zirkuläre Geschäftsmodelle (H3) entwickeln, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Analyse:
- Horizont 1 (Heute – Kerngeschäft optimieren): Maßmöbelfertigung, Tischlerhandwerk, Designmöbel-Vertrieb. Werkstatt-Auslastung optimieren, Materialwirtschaft digitalisieren. Persönliche Beratung als Kernkompetenz pflegen.
- Horizont 2 (Morgen – Wachstumsmärkte erschließen): Online-Konfiguratoren und 3D-Planungstools für Individualmöbel. Gewerbekunden (Hotel-Einrichtungen, Coworking-Spaces). Büromöbel für hybrides Arbeiten.
- Horizont 3 (Übermorgen – Zukunftstechnologien): Möbel-Abo/Leasing (CaaS – Circular Economy as a Service), Second-Hand-Plattformen, modulare Möbel (Upcycling-freundlich). Kooperation mit Münchner Design-Hochschulen.
Handlungsempfehlung: H1: Werkstatt-Digitalisierung vorantreiben (CNC, CAD/CAM). H2: Digitalen 3D-Konfigurator aufbauen. H3: Pilotprojekt für Möbel-Leasing mit Gewerbekunden starten – Kreislaufwirtschaft als Alleinstellungsmerkmal.
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