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Heading 1: 7 Powers im Bremer Agrarsektor (WZ A): Warum Stadtlandwirtschaft eine eigene Spielregel braucht

Introduction:
Bremen ist als kreisfreie Stadt und Stadtstaat eine Ausnahmeerscheinung in der deutschen Agrarstatistik. Während in ländlichen Räumen Skalierung durch Fläche dominiert, lebt der Bremer Agrarsektor (WZ A) von der Reibung zwischen urbanem Raum und produktiver Landwirtschaft. Rund 330 Betriebe bewirtschaften im Bremer Blockland, in Borgfeld, Oberneuland und an der Weser rund 12.500 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche. Der Schwerpunkt liegt auf Grünlandwirtschaft (Weidemilch), Spezialkulturen (Spargel, Erdbeeren, Kopfkohl) und direktvermarktender Gartenbau. Doch die Flächenkonkurrenz durch Bauen, Verkehr und Naturschutz ist extrem. Wer hier überleben will, braucht keine Bauernhof-Romantik, sondern harte Strategie. Wir wenden das 7 Powers Framework von Hamilton Helmer auf die Bremer Landwirtschaft an.