Metropolregion München | Rang #48 | WZ Q86 | ~45,000 SVB
Strategische Steuerungskennzahlen für Münchner Kliniken
Finanzperspektive
- Case-Mix-Punkt-Erlös (Auslastung der DRG-Kapazitäten)
- Investitionsquote (Sanierungsstau abbauen, Ziel: >5% vom Umsatz)
- Personalkostenquote (Ziel: <65% zur Sicherung der wirtschaftlichen Stabilität)
- Liquidität (Tage bis Zahlungsunfähigkeit, Ziel: >30 Tage)
Kundenperspektive (Patienten)
- Patientenzufriedenheit (Höflichkeit, Wartezeiten, Informationsqualität)
- Einweisungsrate durch niedergelassene Ärzte
- Wartezeit auf elektive Operationen (Ziel: <4 Wochen)
- Anteil Medizintourismus (internationale Patienten)
Prozessperspektive
- OP-Auslastung (Ziel: >85%)
- Durchschnittliche Verweildauer (Ziel: effizienzoptimiert ohne Qualitätseinbußen)
- Hygienekennzahlen (MRSA-Rate, postoperative Wundinfektionen)
- Digitalisierungsgrad (E-Akte-Einführung, Telemedizin-Sprechstunden)
Lern- und Entwicklungsperspektive
- Fachkräftenachwuchs (Ausbildungsquote, Übernahmequote)
- Weiterbildungstage pro Mitarbeiter (jährlich)
- Forschungsdrittmittel (für Universitätskliniken relevanter Indikator)
- Mitarbeiterzufriedenheit (Krankenstand, Fluktuation)
Fazit für München
Die Krankenhäuser in München sollten ihre starke Position in der Spitzenmedizin nutzen, um wirtschaftlich und qualitativ zu führen. Der Investitionsstau und die Personalbindung sind die kritischsten Steuerungsfelder.
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