Executive Summary

Das Portfolio der Münchner Fahrzeugbau-Branche zeigt eine asymmetrische Verteilung mit klaren strategischen Imperativen. Cash-Kühe im Defence-Segment und in der Triebwerkswartung generieren stabile Erträge, die gezielt in vielversprechende Question Marks (Urban Air Mobility, Wasserstoffantriebe) reinvestiert werden müssen. Stars im Schienenverkehr und bei Militärhubschraubern bieten Wachstum, während Poor Dogs in der konventionellen Satellitenfertigung und Zivilkomponenten mittelfristig desinvestiert werden sollten. Die Herausforderung: Die zeitliche Kluft zwischen heutigen Cashcow-Erlösen und dem künftigen Markterfolg von H2- und eVTOL-Technologien überbrücken.

Analyse

Stars (hohes Wachstum, hoher Marktanteil):

Cash Cows (niedriges Wachstum, hoher Marktanteil):

Question Marks (hohes Wachstum, niedriger Marktanteil):

Poor Dogs (niedriges Wachstum, niedriger Marktanteil):

Handlungsempfehlungen

  1. Cash-Cow-gestützte Innovationspipeline: Mindestens 30 % der Cash-Cow-Erlöse aus Triebwerkswartung systematisch in Question Marks reinvestieren. Konkret: CityAirbus NextGen (100 Mio. Euro p.a.) und Flying Fuel Cell (50 Mio. Euro p.a.) über internen Risikokapitalfonds finanzieren.

  2. Poor-Dogs-Nischenstrategie: Statt Desinvestition: OHB-Kompetenz in Defence- und Erdbeobachtungssatelliten schärfen (ESA-Kopernikus-Programm, NATO-Space-Commitment). Konventionelle Zivilkomponenten an osteuropäische Zulieferer auslagern.

  3. Star-Skalierung beschleunigen: Siemens Mobility und Airbus Helicopters in gemeinsamer Ausschreibungsplattform für Wasserstoff-Zug-Projekte bündeln – Synergien bei H2-Tankinfrastruktur mit den Stadtwerken München nutzen.

Datenbasis


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