Kurzbeschreibung

Die Immobilienwirtschaft ist ein stabiler Beschäftigungssektor in Osnabrück mit rund 2.000 SVB. Wohnungs- und Gewerbeimmobilienverwaltung, Maklerdienste und Immobilienentwicklung prägen die Branche. Der Osnabrücker Immobilienmarkt ist angespannt: Die Nachfrage übersteigt das Angebot, die Mieten steigen moderat. Osnabrück liegt im deutschen Mittelfeld – keine Überhitzung wie München, aber spürbarer Wohnungsmangel.

WZ-Code

L68 – Grundstücks- und Wohnungswesen (Immobilienverwaltung, -makler, -entwicklung)

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (SVB)

KennzahlWert
Geschätzte SVB gesamt~2.000
Wohnungsverwaltung/Hausverwaltung~800
Immobilienmakler~500
Bauträger/Projektentwicklung~400
Sonstige (Gutachter, Sachverständige)~300
Trend (2015–2025)Stabil (+5 %)

Schlüsselunternehmen

Standortfaktoren

Trendprognose

Die Immobilienwirtschaft bleibt ein stabiler Sektor. Der Druck auf dem Wohnungsmarkt wird anhalten, der Neubau bleibt aufgrund von Kosten und Zinsen verhalten. Die Bestandsverwaltung gewinnt an Bedeutung. Die Beschäftigung bleibt bei ~2.000 SVB.

3 Handlungsempfehlungen

  1. Wohnungsbau beschleunigen: Die Stadt Osnabrück sollte Baugebiete schneller ausweisen, Bauland mobilisieren und serielles Bauen fördern.
  2. Studierendenwohnheime ausbauen: Gemeinsam mit Studentenwerk und Hochschulen mehr bezahlbaren Wohnraum für Studierende schaffen.
  3. Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft: Hausverwaltungen und Makler bei der Digitalisierung unterstützen – mit PropTech-Lösungen, digitalen Mietverträgen und KI-gestützter Verwaltung.

Quellenvermerk

Daten basieren auf Bundesagentur für Arbeit, Stadt Osnabrück (Wohnungsmarktbericht), IVD Niedersachsen, BSO, empirica.

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