Kurzbeschreibung

Die IT- und Digitalwirtschaft ist der am dynamischsten wachsende Sektor in Osnabrück, auch wenn er mit rund 2.000 SVB noch vergleichsweise klein ist. Digital Hub Osnabrück, Hochschul-Ausgründungen und digitale Dienstleister treiben die Entwicklung. Osnabrück hat Potenzial als Digitalstandort, liegt aber im Schatten der größeren IT-Zentren Münster, Hannover und Bielefeld.

WZ-Code

J62 – Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie (Softwareentwicklung, IT-Consulting, Rechenzentren)

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (SVB)

KennzahlWert
Geschätzte SVB gesamt~2.000
Softwareentwicklung~700
IT-Consulting/Beratung~500
IT-Dienstleistungen (Support, Hosting)~400
Digitalagenturen/Webentwicklung~250
Startups~150
Trend (2015–2025)Stark wachsend (+40 %)

Schlüsselunternehmen

Standortfaktoren

Trendprognose

Die IT-Branche wird dynamisch weiterwachsen (+30–50 % bis 2030). Künstliche Intelligenz, IoT und Digital Health sind die Wachstumstreiber. Der Digital Hub Osnabrück spielt eine Schlüsselrolle. Die Beschäftigung wird auf ~3.000 SVB steigen, wenn es gelingt, IT-Talente zu halten und Startups zu fördern.

3 Handlungsempfehlungen

  1. KI-Zentrum Osnabrück: Ausbau der KI-Forschung in Kooperation mit Uni/HS Osnabrück und DFKI. Anwendungszentrum für KI in der Industrie aufbauen.
  2. Startup-Ökosystem stärken: Einen Seed-Fonds für Osnabrücker IT-Startups auflegen, gemeinsam mit Sparkasse und regionalen Unternehmen. Co-Working-Spaces und Accelerator-Programme fördern.
  3. IT-Talente binden: Ein „Study & Stay IT“-Programm für Absolventen der Informatik-Studiengänge. Attraktive Jobangebote in der Region schaffen und sichtbar machen.

Quellenvermerk

Daten basieren auf Bundesagentur für Arbeit, Digital Hub Osnabrück, Uni Osnabrück (Institut für Informatik), HS Osnabrück, Bitkom.

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