Kurzbeschreibung

Die Nahrungsmittelindustrie ist ein traditionsreicher Wirtschaftszweig in Osnabrück mit rund 7.000 SVB. Das Spektrum reicht von der Speiseeisproduktion (Froneri) über Fleischverarbeitung bis zu Backwaren und Getränkeherstellung. Die Branche gilt als krisenfest und wachstumsstabil, profitiert von der Nähe zur landwirtschaftlichen Erzeugung im Osnabrücker Land und verfügt über namhafte globale Player am Standort.

WZ-Code

C10 – Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (SVB)

KennzahlWert
Geschätzte SVB gesamt~7.000
Froneri Ice Cream~500
Fleischverarbeitung~1.500
Backwaren/Konditorei~1.000
Getränkeherstellung~500
Sonstige (Mühlen, Süßwaren, etc.)~3.500
Trend (2015–2025)Stabil (+2 %)

Schlüsselunternehmen

Standortfaktoren

Trendprognose

Die Nahrungsmittelindustrie bleibt stabil mit leichtem Wachstumstrend. Der Trend zu regionalen Produkten stärkt die Osnabrücker Erzeuger. Froneri als globaler Player sichert Arbeitsplätze. Nachhaltigkeitsanforderungen (CO₂-Reduktion, Verpackung) erfordern Investitionen. Die Beschäftigung bleibt bei ~7.000 SVB.

3 Handlungsempfehlungen

  1. Regionale Wertschöpfungsketten stärken: Kooperation zwischen Landwirtschaft, Nahrungsmittelindustrie und LEH fördern – „Osnabrücker Land“ als Marke etablieren.
  2. Nachhaltigkeits-Innovationen: Förderung von energieeffizienten Produktionsanlagen und Kreislaufwirtschaft – in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück (Lebensmitteltechnologie).
  3. Fachkräftesicherung: Ausbildungsverbünde für Lebensmitteltechnik und Produktion schaffen, um dem Fachkräftemangel zu begegnen.

Quellenvermerk

Daten basieren auf Bundesagentur für Arbeit, IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, Unternehmensangaben Froneri Deutschland, Landkreis Osnabrück (Wirtschaftsförderung).

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