Metropolregion München | Rang #23 | WZ H51 | ~15,000 SVB


Wettbewerbsanalyse der Münchner Luftfahrt

Rivalität unter bestehenden Wettbewerbern — NIEDRIG

Der Flughafen München hat als Infrastrukturbetreiber ein natürliches Monopol in der Region. Die Rivalität findet zwischen Airlines statt (Lufthansa vs. Condor vs. Eurowings). Für den Flughafen selbst ist der Wettbewerb mit anderen Airports (FRA, MUC, BER) relevant.

Bedrohung durch neue Wettbewerber — NIEDRIG

Der Bau eines neuen Flughafens ist aufgrund von Kosten, Regulierung und Umweltauflagen praktisch unmöglich. Neue Airlines können München anfliegen, müssen aber Slots erwerben. Langstrecken-Low-Cost-Carrier (z.B. Norse Atlantic) sind potenzielle neue Wettbewerber.

Verhandlungsstärke der Lieferanten — HOCH

Airbus und Boeing dominieren den Flugzeugmarkt. Lufthansa Technik hat als Wartungsdienstleister eine starke Position. Die Flugsicherung (DFS) ist ein staatliches Monopol. Kerosinlieferanten sind konzentriert.

Verhandlungsstärke der Kunden — MITTEL

Passagiere haben viele Wahlmöglichkeiten (andere Airports, Zug, Fernbus). Geschäftskunden sind weniger preissensitiv als Privatreisende. Online-Buchungsplattformen (Booking.com, Expedia, Check24) erhöhen die Preistransparenz.

Bedrohung durch Substitute — MITTEL-HOCH

Die Bahn (ICE München-Frankfurt in 3h) konkurriert auf Kurzstrecken. Videokonferenzen ersetzen Geschäftsreisen (Hybrid Work). Fernbusse sind auf innereuropäischen Strecken eine Alternative.


Fazit

Der Flughafen München profitiert von hohen Markteintrittsbarrieren. Die Substitutionsbedrohung durch die Bahn und veränderte Geschäftsreisegewohnheiten ist nicht zu unterschätzen.


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