Metropolregion München | Rang #22 | WZ H49 | ~25,000 SVB
Zukunftsbilder für den Münchner Landverkehr
Szenario A: “ÖPNV-Offensive”
Der Ausbau der 2. Stammstrecke wird planmäßig bis 2031 abgeschlossen. Die MVG elektrifiziert die gesamte Busflotte. Deutschlandticket bleibt dauerhaft finanziert. Der ÖPNV-Anteil am Modal Split steigt auf 35%. Neue Stadtteile (Freiham, Neufahrn) werden integriert.
Szenario B: “Mobilitätswende 4.0”
Autonome Shuttles ergänzen den Linienverkehr in der Münchner Innenstadt. Mobility-as-a-Service-Plattformen (MVG More) bündeln alle Verkehrsmittel. Sharing-Dienste ersetzen kurze Buslinien. Der klassische ÖPNV-Mitarbeiter wird zum Flottenmanager.
Szenario C: “Finanzierungskrise”
Das Deutschlandticket wird mangels Gegenfinanzierung eingestellt oder massiv verteuert. Ticketpreise steigen, Fahrgastzahlen sinken. Der Ausbau der 2. Stammstrecke verzögert sich aufgrund von Kostensteigerungen auf 2035. Betriebsleistungen werden gekürzt.
Szenario D: “Auto City”
Die politische Priorität verschiebt sich zurück zum Individualverkehr. München investiert stärker in Straßen und Parkhäuser. E-Mobilität und Elektroautos boomen. Der ÖPNV verliert Marktanteile. Die Beschäftigung in H49 sinkt auf 20.000 SVB.
Handlungsempfehlung
Die MVG und der MVV sollten auf Kosteneffizienz und Digitalisierung setzen, um das System krisenfest zu machen. Die Abhängigkeit von Bundeszuschüssen muss reduziert werden.
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