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Headline: Scenario Planning für die Glas-, Keramik- und Steinindustrie (WZ C23) in Osnabrück: Warum der Standort neu denken muss

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Die kreisfreie Stadt Osnabrück zeichnet sich durch eine diversifizierte Wirtschaftsstruktur aus. Laut Bundesagentur für Arbeit (Stand Juni 2026) beschäftigt das Gesundheitswesen rund 15.000 SV-Beschäftigte, das Baugewerbe (WZ F) etwa 12.000 und die Automobilindustrie (WZ C29) ca. 8.000. Doch abseits der Top-Player spielt die Branche Glas, Keramik, Steine und Erden (WZ C23) eine systemrelevante, wenn auch oft unsichtbare Rolle als Zulieferer und Bauträger. Während die Region im Vergleich zu Metropolregionen wie Stuttgart oder München keine OEM-Dichte im Automobilbau aufweist, profitiert sie von einem robusten Baugewerbe und industriellen Nachbarn wie KME Germany oder Georgsmarienhütte.

In diesem Artikel wenden wir das Framework [Scenario Planning](/frameworks/scenario-planning/) auf die WZ C23 in Osnabrück an. Ziel ist es, Entscheidern im DACH-Mittelstand konkrete Handlungsoptionen für die volatile Marktlage zu geben.