Metropolregion München | Rang #49 | WZ Q86.2_Q86.9 | ~25,000 SVB
Akteurslandschaft der Münchner Arztpraxen
Primäre Stakeholder (hohes Interesse, hohe Macht)
- Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB): Reguliert Zulassungen, Budgets, Honorarverteilung
- Bayerische Landesärztekammer (BLÄK): Berufsordnung, Fortbildungspflichten
- Niedergelassene Ärzte (Hausärzte, Fachärzte): Leistungserbringer mit eigenständiger Praxis
- Krankenkassen (AOK, TK, BARMER, private): Vergütungsverhandlungen, Selektivverträge
Sekundäre Stakeholder (hohes Interesse, moderate Macht)
- Patienten: Individuelle Gesundheitsversorgung, Terminvergabe, Serviceerwartungen
- MVZ-Betreiber (Kliniken, Investoren): Wachsende Konkurrenz für Einzelpraxen
- Medizintechnik- und Pharmaindustrie: Diagnostikgeräte, Impfstoffe, Praxissoftware
- Medizinische Fachangestellte (MFA): Personalknappheit, Tarifbindung
Tertiäre Stakeholder (moderates Interesse, geringe Macht)
- Kliniken (LMU, Städtisches Klinikum): Überweiser-Empfänger-Beziehung
- Apotheken: Schnittstelle für E-Rezept und Medikamentenversorgung
- Stadt München (Gesundheitsreferat): Infektionsschutz, Gesundheitsberichterstattung
- Heilmittelerbringer (Physiotherapie, Logopädie): Verordnungsempfänger
Macht-Dynamik
Die KVB und die Krankenkassen dominieren den regulierten Markt. Der Trend zu MVZ verschiebt die Macht von Einzelpraxen zu institutionellen Trägern.
Fazit
Die Einzelpraxis verliert an Bedeutung gegenüber MVZ und Anstellungsmodellen. Die KVB bleibt der zentrale Machtakteur im Münchner ambulanten Sektor.
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