Executive Summary

Die Wertschöpfung der Münchner Chemieunternehmen konzentriert sich auf F&E (Patente, Verfahrenswissen) und globale Markterschließung, während die energieintensive Primärproduktion zunehmend an günstigere Standorte verlagert oder durch Grünstrom-PPAs optimiert wird. Die Value Chain Analysis zeigt die größte Wertschöpfungslücke im Bereich Kreislaufwirtschaft und chemisches Recycling.

Analyse

Primäre Aktivitäten:

Unterstützende Aktivitäten:

Münchner Besonderheit: Der Hauptsitz von Wacker und Linde in München konzentriert strategische Funktionen (Corporate Strategy, F&E, Finance, M&A), während die Produktion dezentral erfolgt. München ist der “Kopf” der Wertschöpfungskette, nicht der “Bauch”.

Handlungsempfehlungen

  1. F&E-Standort München durch gemeinsame Innovationsplattform mit Fraunhofer und TUM weiter stärken — Ziel: 10 % mehr Patentanmeldungen pro Jahr durch Cluster-Kooperation.
  2. Produktion durch Grünstrom-PPAs langfristig am Standort Deutschland halten — Linde plant 500 MW Grünstrom-PPAs bis 2028.

Datenbasis


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