Value Chain Analysis: Wettbewerbspositionierung für Glas/Keramik/Steine (WZ C23) in der Metropolregion München

Einleitung:

Hauptteil 1: Die Wertschöpfungskette in der Metropolregion München (Primäraktivitäten)

Hauptteil 2: Unterstützende Aktivitäten (Support Activities)

Hauptteil 3: Regionale Tiefe & Standortfaktoren

Hauptteil 4: Strategische Handlungsempfehlungen für Mittelständler (WZ C23)

  1. Vertikale Integration in die Bau-Wertschöpfung (F43, F).
  2. Spezialisierung auf High-Tech-Keramik/Glas für Elektronik/Luftfahrt (C26, C30).
  3. Standortstrategie: Produktion in Landkreis, Vertrieb/Entwicklung in Stadt.
  4. Kooperation mit TU/Forschung.

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Wortzahl: 1000-1800. Ich muss ausführlich schreiben.

Entwurf des Textes (Deutsch, Beratungsqualität, keine KI-Floskeln wie “In der heutigen schnelllebigen Welt”, “Als KI…”):


title: “Value Chain Analysis: Glas/Keramik/Steine (WZ C23) in München – Standortvorteile nutzen” description: “Wie die Metropolregion München mit der Value Chain Analysis Wettbewerbsvorteile für Glas-, Keramik- und Steinindustrie (WZ C23) schafft. Daten, Standortfaktoren und Handlungsempfehlungen für den Mittelstand.” keywords_de:


Value Chain Analysis: Wettbewerbspositionierung für Glas/Keramik/Steine (WZ C23) in der Metropolregion München

Die Metropolregion München zählt mit rund 6 Millionen Einwohnern zu den produktivsten Wirtschaftsräumen Europas. Wer die Branchenliste der Sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten betrachtet, sieht Schwergewichte wie die öffentliche Verwaltung (~70.000 MA), den Einzelhandel (~65.000 MA), den Sonstigen Fahrzeugbau inklusive Luft- und Raumfahrt (~52.000 MA) sowie das Baugewerbe (~35.000 MA plus ~20.000 in Bauinstallation/Ausbau). Die Branche Glas/Keramik/Steine (WZ C23) taucht in den Top-20-Rankings nicht explizit auf – sie ist jedoch der unsichtbare Lieferant dieser Cluster.

Für Mittelständler im WZ-Code C23 ist München kein klassischer Produktionsstandort mit niedrigen Grundstückspreisen. Die Region ist ein Integrationshub für High-Tech-Wertschöpfung. Mit dem Framework der Value Chain Analysis (Wertschöpfungskettenanalyse) lässt sich systematisch aufzeigen, wo C23-Unternehmen in der Metropolregion Margen sichern und wo sie scheitern.

Die Primäraktivitäten der Wertschöpfungskette in München

Die klassische Wertschöpfungskette nach Porter unterteilt sich in Eingangslogistik, Produktion, Ausgangslogistik, Marketing/Vertrieb und Service. In der Metropolregion München verschieben sich die Gewichte massiv zugunsten der letzten beiden Stufen.

Eingangslogistik und Beschaffung: Rohstoffe wie Quarzsand, Kaolin oder Kalkstein werden in der Metropolregion nicht abgebaut. Die Anbindung an den Trimodalen Hafen München und die Autobahnringe A8/A9/A95 erlaubt jedoch eine effiziente Belieferung aus Oberbayern oder dem Ausland. Energiekosten sind durch die städtische Infrastruktur höher als im ländlichen Bayern.

Produktion: Die Fertigung von Massenbaustoffen lohnt sich innerhalb der Stadtgrenzen kaum noch. Im Landkreis München und angrenzenden Landkreisen (z. B. Fürstenfeldbruck, Ebersberg) sitzen die Betonwerke und Steinbrüche, die das Baugewerbe (F, ~35.000 MA) und die Bauinstallation (F43, ~20.000 MA) versorgen. Spezialprodukte hingegen – etwa technische Keramik für MTU Aero Engines (~5.000 MA) oder optisches Glas für Siemens (~12.000 MA) und Infineon (~5.000 MA) – werden in hochautomatisierten Werken direkt in der Region gefertigt.

Ausgangslogistik: Die Distanz zu den Großabnehmern ist der entscheidende Standortfaktor. BMW AG (~35.000 MA, davon viele in F&E und Verwaltung, aber mit Produktionsanteilen) und die Luftfahrtcluster (~52.000 MA in C30) benötigen Just-in-Time-Lieferungen. Wer als C23-Zulieferer im Umkreis von 50 km produziert, spart Logistikkosten und reduziert CO2-Fußabdruck – ein entscheidendes Kriterium in Ausschreibungen der Münchner OEMs.

Marketing und Vertrieb: Der B2B-Vertrieb in München lebt von Cluster-Nähe. Messen wie die BAU oder die electronica (obwohl letztere eher C26 adressiert) ziehen die Entscheider aus den ~28.000 SV-Beschäftigten der Elektronik/Optik an.

Service: Montage, Wartung und das zunehmend regulierte Recycling von Baustoffen (Kreislaufwirtschaft) binden Kunden. Mit dem wachsenden Immobilienwesen (L68, ~20.000 MA) steigt der Bedarf an rückbaubaren Materialien.

Unterstützende Aktivitäten: Das Münchner Ökosystem

Die Value Chain Analysis betrachtet auch die Stützungsfunktionen. Hier zeigt München seine wahre Stärke gegenüber strukturschwächeren Regionen.

Forschung & Entwicklung: Die TU München (~8.000 MA) und die LMU (~10.000 MA) bilden gemeinsam mit den Hochschulen/Forschungseinrichtungen (~30.000 SV-Beschäftigte in P85) einen Pool an Materialwissenschaftlern. C23-Unternehmen, die mit der TUM-Instituten kooperieren, entwickeln Hochleistungskeramik für die Elektronikbranche (C26, ~28.000 MA), die in München durch Siemens und Infineon dominiert wird.

Human Resources: Der Fachkräftemangel im produzierenden Gewerbe ist real. Doch die Metropolregion zieht Ingenieure aus dem Maschinenbau (C28, ~15.000 MA) und der Unternehmensberatung (M70, ~35.000 MA) an. Mittelständler aus WZ C23 müssen ihre Arbeitgebermarke schärfen, um gegen die Allianz (~15.000 MA) oder die Landeshauptstadt (~35.000 MA) zu bestehen.

Infrastruktur: Das Gewerbeflächenangebot in der Stadt München ist erschöpft. Die Metropolregion bietet jedoch Ausweichräume. Die Nähe zum Flughafen München (~10.000 MA) erleichtert den Export von Spezialglas.

Regionale Tiefe: Abnehmercluster als Hebel

Wer in WZ C23 in München agiert, verkauft nicht an “den Markt”, sondern an definierte Cluster:

  1. Bauwesen (F + F43 = ~55.000 MA): Der stabilste Abnehmer. Wohnungsbau und ÖPNV-Ausbau (Landverkehr H49, ~25.000 MA) treiben die Nachfrage nach Beton, Ziegeln und Isolierglas.
  2. Mobilität (C29, C30): BMW und MTU sowie der Aerospace-Cluster (~52.000 MA in C30) fordern Leichtbaukeramik und Verbundglas.
  3. Elektronik (C26): Optische Komponenten für Siemens, Infineon und die ~28.000 Beschäftigten der Elektronik/Optik.

Vergleich zu anderen Regionen: Im Ruhrgebiet dominiert die traditionelle Glas- und Stahlproduktion mit billigeren Flächen, aber schwächerer Innovationsdichte. Ostwestfalen-Lippe ist das Zentrum für Sanitärkeramik (eher Nischen). Bayreuth hat Glas-Tradition. München hingegen bietet als Metropole den höchsten “Innovation Multiplier”: Ein C23-Betrieb, der hier ein Entwicklungsbüro unterhält, sitzt im selben Speckgürtel wie die Einkäufer von BMW, Siemens und den ~35.000 Bau-Mitarbeitern.

Strategische Handlungsempfehlungen für Entscheider (WZ C23)

Basierend auf der Value Chain Analysis leiten wir vier konkrete Maßnahmen für den Mittelstand ab:

1. Produktionsverlagerung bei Massengütern, F&E-Präsenz in der Stadt Bauen Sie Werke für Massenbaustoffe im Landkreis oder angrenzenden Regionen (Kosten ~30% unter Stadt-Niveau). Unterhalten Sie jedoch ein Application-Center in München-Stadt, um die Architekturbüros (M71, ~25.000 MA) und Ingenieurbüros direkt zu bedienen.

2. Spezialisierung auf High-Tech-Zulieferung Die Daten zeigen: Elektronik/Optik (C26) und Luftfahrt (C30) wachsen. Investieren Sie in die Zertifizierung für Luftfahrtkeramik. MTU Aero Engines (~5.000 MA) sucht lokale, auditierte Lieferanten zur Risikominimierung in der Supply Chain.

3. Vertikale Integration in den Bau-Service Das Baugewerbe (F, ~35.000 MA) und die Bauinstallation (F43, ~20.000 MA) sind stabil. Bieten Sie nicht nur Steine, sondern montagefertige Wandmodule an. Das erhöht die Marge in der “Service”-Stufe der Wertschöpfungskette und bindet das Immobilienwesen (L68).

4. Talent-Partnerschaften mit der TU München Da P85 (Hochschulen/Forschung) mit ~30.000 MA stabil bleibt, sichern Sie sich durch Werkstudentenprogramme den Zugang zu Materialwissenschaftlern, bevor die Beratungsbranche (M70, ~35.000 MA) sie abfängt.

Fazit: Value Chain statt Isolation

Glas/Keramik/Steine (WZ C23) ist in München kein Nebensch